Der Auftrakt

Abschied bei der Familie, Cosmina, Richard, ich, Mam, Paps.

Warum nicht Afrika?

Ich muss gestehen, bis kurz, sagen wir 2-3 Tage vor der Abfahrt hatte ich keine Zweifel, was das Reiseziel und der gleichen anging, doch dann fragte ich mich was ich denn da eigentlich mache, Afrika und das Ziel den Kilimandscharo zu erreichen war fix im Kopf, doch je mehr ich in diese Richtung Recherchierte desto unwahrscheinlicher war es dieses Ziel innerhalb eines Jahres erreichen zu können, die teils komplizierten Wege um an ein Visa für bestimmte Länder zu kommen, die Wartezeiten, die Unruhen in manchen Ländern oder Krankheiten die ausbrechen schrieen mich geradezu an CARL, „Du musst handeln!“. Daher beschloss ich nicht Afrika oder Südamerika anzupeilen, nein ich werden Europa im großen Bogen umfahren. Das „Mindset“ bleibt das gleiche Begegnungen mit Menschen zu zelebrieren, zu sehnen wie weit man mit der eigenen Muskelkraft kommt und die Neugier dem Leben gegenüber zu vertiefen, das innere selbst damit zu bereichern.

Die Falle der sozialen Medien?!

Was mich plötzlich auch sehr gefangen hatte, war, dass ich auf Instagram & Co die letzten Tage nichtmehr damit nachkam mir Bilder Stories und Geschichten von Radreisenden anzusehen. Ich wollte das auch so machen, war erstaun wie professionell das viele machten und grübelte wie ich das auch hinbekommen sollte. Drohne muss mit, 360 ° Kamera muss mit und und und …. 

Doch dann kam zum Glück die Erkenntnis, ich mache die Reise für mich und ich bin nicht wie diese Reisenden darauf angewiesen ständig „Kontent“ zu kreieren nur um genug Follower zu erhalten. Ich werde vermeiden in diese für mich falsche Richtung zu gehen. Kurzum sind dann auch einige Dinge zuhause geblieben, die ich alle mitschleppen wollte, der Erkenntnis sei Dank, „Weniger ist oft so viel mehr!“.

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